Fukientee

Carmona macrophylla

 

Herkunft:  China (Fujian)

Blatt/Nadel: Blatt

Blüte: ja

Frucht: ja

 

Standort:  Der Fukientee wird häufig in Baumärkten, Gartencentern oder  Discountern angeboten. Als tropische Pflanze kommt für ihn nur ein sehr heller Standort in Frage. Am besten direkt am Fenster und nicht über der Heizung. Die trockene Heizungsluft kann dem Fukientee zu schaffen machen. Durch regelmäßiges Übersprühen können sie dem Effekt entgegenwirken.

Er kann zwar ganzjährig in der Wohnung gehalten werden, freut sich jedoch im Sommer über einen Platz auf dem Balkon. Hier darf die Temperatur nach Möglichkeit nicht unter 10°C fallen.

 

Gießen:  Der Fukientee hat einen durchschnittlichen Wasserbedarf. Halten sie das Substrat immer feucht (nicht nass!). Trocknet das Substrat gänzlich aus, kann das dazu führen, dass der Fukientee seine feinen Wurzeln verliert. Steht er zu nass kann das zu Staunässe und Wurzelfäule führen. Gerade bei älterer, gehärteter Chinaerde kann das dazu führen. Eventuell muss der Tee dann „notumgetopft“ werden.

 

Umtopfen: Der Fukientee wird am besten alle 2-3 Jahre im Frühjahr umgetopft. Beim Wurzelschnitt muss sehr behutsam vorgegangen werden, da der Fukientee größere Eingriffe nicht so gut übersteht. Lediglich kleine strukturierte Eingriffe um die Verzweigung im Wurzelsystem anzuregen. Ist der Baum getopft kann ihm eine hohe Luftfeuchtigkeit beim Anwachsen unterstützen. Das Besprühen kann zum Beispiel mit dem Überstülpen eines Gefrierbeutels, der täglich gelüftet wird, unterstützt werden.

Die passende Schalenlänge entspricht in etwa 2/3 der Baumgröße.

Als Substratmischung empfehlen wir die gängigen Hausmischungen der großen Händler, die wir Euch unter Substrate vorgestellt haben.

 

Düngen: Gedüngt wird (auch in der Wohnung) von Frühling bis Herbst. Im Winter nur noch gelegentlich. Steht der Fukientee auf dem Balkon empfehlen wir den organischen Dünger. Steht der Tee in der Wohnung kann mit Flüssigdünger gedüngt werden. Gießen sie den Baum dafür mit normalem Wasser an und düngen sie mit der halben Dosierung um die feinen Wurzeln nicht zu gefährden.

 

Schneiden und drahten: Für eine feine Aststruktur schneidet ihr ab Mai ca. alle 6 Wochen die Triebe auf zwei Blatpaare zurück. Das erzeugt eine dichte Zweigstruktur. Die Jungtriebe können außerdem gut gedrahtet werden. Lediglich bei verholzten, älteren trieben muss aufgepasst werden, da diese brüchiger sind. Kontrolliert regelmäßig ob der Draht einwächst, damit keine drahtspuren entstehen.

 

Überwinterung:  Die ideale Temperatur für den Fukientee liegt bei ca 20°C. Gerade im Winter, wo wir wenig Tageslichtstunden haben, ist es besonders wichtig, dass der Fukientee einen möglichst hellen Standort hat. Es ist völlig normal, dass der Baum im Winter ein Teil seines Laubs verliert und ist der geringeren Lichtmenge geschuldet.

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